US-Luftwaffe wirft Atombombe ab!


Fast zeitgleich mit dem Zünden ihrer größten nicht nuklearen „Mutter aller Bomben“ in Afghanistan, hat die US-Luftwaffe auch ihren neuen Atombombentyp getestet.

Trump Atombombe

Als die Meldung heute über die Medien lief, dachten die meisten Menschen natürlich, dass der „Irre“ von Washington den falschen Knopf erwischt hatte und seinem völkerrechtswidrigen Angriff auf Syrien nun auch in Nordkorea wiederholt hat. Doch dem war Gott sei Dank wohl noch nicht so.

Über einem Militärgelände im US-Bundesstaat Nevada warf ein F-16-Kampfjet erstmals eine Atombombe des neuen, modernisierten Typs B61-12 ohne Sprengkopf ab. Nach Angaben der amerikanischen Luftwaffe sollten damit der Einsatz der Bombe mit diesem Kampfflugzeug sowie die Technik der Bombe samt Elektronik erprobt werden. Bereits 2015 war ein ähnlicher Test mit der Bombe erfolgt, damals vom Kampfjet F-15.

Die jetzt ohne Sprengkopf abgeworfene B61-12-Bombe basiert auf einer modernen Variante der ab 1966 meistproduzierten amerikanischen Kernwaffe. Insgesamt wurden davon über 3000 Exemplare in 11 Modellvarianten gebaut. Heute existieren noch 5 Varianten. Die moderne B61-12 soll auf die Sprengstofftechnik des Modells B61-4 zurückgreifen und alle fünf vorhandenen Varianten ersetzen.

Doch bevor die ersten jetzt wieder den üblichen Verdächtigen verantwortlich machen wollen, sollten wir kurz hinter die Kulissen schauen.

spiegel

Unter dem neuen US-Präsidenten Donald Trump wird die Modernisierung des Atomwaffenarsenals weiterbetrieben, welche sein Vorgänger Barack Obama gestartet hatte, dessen momentanen Kosten in der Größenordnung von etwa zehn Milliarden Dollar liegen. Obama?! Wirklich?

Sprechen wir vom gleichen Barack Obama, der noch im April 2009 in Prag seinen grossen Auftritt hatte und dort vor der internationalen Öffentlichkeit sagte; er werde sich für eine «atomwaffenfreie Welt» einsetzen. Er gab das „Versprechen ab, eine Welt ohne Atomwaffen schaffen zu wollen“. Die Menge jubelte und einige Monate später wurde dieser Auftritt gar mit dem Friedensnobelpreis belohnt. „Das Komitee hat dabei besonderes Augenmerk auf Obamas Vision und seine Arbeit für eine Welt ohne Atomwaffen gelegt“, hiess es dazu in der Begründung der Nobelpreis-Jury.

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Der US-Präsident an der Feier in Oslo (10. Dezember 2009) Bild: AFP

Doch bereits 2009, im ersten Regierungsjahr von Obama zeichnete sich der wahre Charakter dieses Präsidenten ab. Während 2008, im letzten Bush-Jahr für 16,7 Milliarden US-Dollar Waffenverkäufe genehmigt wurden, waren es im ersten Obama-Jahr schon 27 Milliarden. Über die gesamte Präsidentschaft von Obama wurden für insgesamt 278 Milliarden US-Dollar Waffen ins Ausland verkauft, mehr als doppelt so viel wie bei der ebenso langen Präsidentschaft von Georg W. Bush(Junior), der Waffenverkäufe in Höhe von 128 Milliarden US-Dollar umsetzte. Dazu hat auch beigetragen, dass 2013 unter Obama die Regulierung von Waffenverkäufen zurückgefahren wurde.

Spätestens im Jahr 2014 schien Obamas Versprechen nicht mehr zu gelten, wie einem Bericht der „New York Times“ zu entnehmen war. So sollte die USA ihr Atomwaffenarsenal einer umfassenden Modernisierung zu unterziehen. Die Kosten für die folgenden drei Jahrzehnte wurden auf bis zu 1,1 Billionen Dollar geschätzt. Das wahre Ausmass der Kosten beginnt sich aber erst jetzt abzuzeichnen. So ist die Beschaffung von 12 neuen U-Booten, 100 Bombern sowie 400 Atomraketen, die vom Boden aus abgefeuert werden können, vorgesehen. Taktische Atomsprengköpfe vom Typ B61-12 sollen nun ab 2020 in Serie gehen, wozu der jetzige Atombomben Testabwurf als Probelauf diente.

Entgegen sämtlicher einstiger Wahlversprechen, weltweit eine großangelegte Abrüstung in die Wege zu leiten, hat US-Präsident Barack Obama nur wenige Monate vor seinem endgültigem Abgang noch im August 2016 die Modernisierung des US-Atomarsenals veranlasst. Branchenkenner gehen davon aus, dass es noch mehr als 800 Exemplare aus der B61-Bombenfamilie gibt. Davon werden etwa 150 in Europa gelagert, konkret in den Nato-Mitgliedstaaten Belgien, Italien, den Niederlanden, der Türkei und auch auf dem Luftwaffenstützpunkt Büchel in Deutschland. So werden nach Angaben von Militärexperten dort bis zu 20 Atomwaffen unter Aufsicht und Kontrolle von amerikanischen Spezialisten aufbewahrt. Sollte ein Krieg beginnen, sind deutsche Nato-Tornado-Jets für den Abwurf der Waffen vorgesehen. Die deutsche Luftwaffe bereitet sich „bereits auf die Modernisierung der amerikanischen Sprengköpfe vor. Intern gibt es erste Pläne für eine technische Anpassung der Kampfflugzeuge, die in Büchel für Einsätze der US-Waffen bereitstehen“, wie das CIA-Blatt Spiegel unlängst berichtete.

Barack Obama,Donald Trump

Barack Obama übergibt die Amtsgeschäfte an Donald Trump

Donald Trump führt hier also mit den beiden Bombenabwürfen der letzten Tage nur die Kriegs-Agenda von Barack Obama in alter amerikanischer Tradition weiter. Die „Pax Americana“ oder auch „Demokratie-Export“ genannt bleibt unbeeinträchtigt in voller Fahrt und rückt mit den neuen Trump´schen Truppenbewegungen näher an die Krisenherde Syrien und Nord-Korea heran, was zur direkten Herausforderung des avisierten Gegners Russland führen wird. Das Machtogliopol USA / China hat dabei die Claims schon abgesteckt und nur Russland ist hier noch ein Störfaktor. Die aktuellen Bombenabwürfe und der Angriff auf Syrien im Beisein den chinesischen Staatschef´s bei US-Präsident Trump sollen hier ein deutliches Drohsignal in Richtung Russland / Putin sein. Seine Reaktion wird nicht lange auf sich warten lassen und durch neue, noch größere Waffendemonstrationen daherkommen…

Euer consiliarius

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Markus Miller von geopolitical.biz


…und sein Kapitalschutz!

Markus Miller Workshop

Kapital MURKS Shop – Betreiber Markus Miller

Seit nunmehr 2005 verfolge ich genannten Herren sehr genau. Wir teilen nicht nur unser Geburtsjahr und den Beruf, sondern auch eine Namensähnlichkeit, was des Öfteren zu Anfragen von interessierten Menschen bei mir führt, welche mit den Angeboten und Vorträgen von Herrn Miller in Kontakt kamen.

Nun, ich persönlich halte Herrn Miller für einen grandiosen Blender und Selbstdarsteller. Das an sich wäre kein Problem, da es hier auf Mallorca genug von dieser Sorte gibt. Allerdings handelt es sich bei Herrn Miller um etwas Gefährliches, da er mit seinen abstrusen Kapitalempfehlungen erhebliche Verluste verursacht, ja sogar ganze Existenzen zerstören kann! Wer auf den Rat von Markus Miller hört, könnte womöglich in seiner ganz persönlichen Zukunft ein böses Erwachen haben!

Aktuell erreichen mich Nachfragen, bezüglich von Anlageempfehlungen des Markus Miller zum Thema Grunderwerb auf Mallorca. Dabei versucht sich Herr Miller als Vermittler für die Resident Wein S.A. auf Mallorca, betrieben von Nicole Hempel und Timo Koch, die für ihre Expansion neue Flächen zum Weinanbau suchen. Da offensichtlich nicht genügend Residenten auf Mallorca sich von den versprochenen Vorteilen des Konzeptes überzeugen lassen, möchte Herr Miller seine Gefolgschaft von der Idee überzeugen und willige Schafe zur Schlachtbank ziehen.

Blogbeitrag von Markus Miller am 05. Oktober 2016

Blogbeitrag von Markus Miller am 05. Oktober 2016

Offensichtlich ist Herr Miller von dem Angebot der Resident Wein S.A. und seines Betreibers, Herrn Timo Koch so überzeugt, dass er sich mit seinem „Kapitalschutz Vertraulich“ sogar als Makler für passende Grundstücke bemüht. Uneigennützig dürfte das nicht sein, was auch nicht zu verdenken ist, denn prinzipiell ist die Geldanlage ja auch sein Geschäft und sollte entsprechend entlohnt werden. Allerdings hat die Sache wieder einen kleinen, aber sehr entscheidenden Haken. Herr Miller betätigt sich hier unter der Überschrift „KAPITALSCHUTZ„!

Zu diesem Thema schrieb er noch einige Monate zuvor auf seinem Blog folgende persönliche Einschätzung und WARNUNG an Anleger:

Blogbeitrag von Markus Miller am 24. Januar 2016

Blogbeitrag von Markus Miller am 24. Januar 2016

Unter dem nicht kleinlichen Beitrag „Europa wird untergehen“ legt er sich kategorisch fest, dass Mallorca KEIN Standort zum Investieren ist und er KEINEN QUADRATMETER GRUND auf Mallorca kaufen würde! Nun, Herr Miller, ich bin gelinde gesagt etwas verwirrt. Eigentlich aber nicht, denn Ihre Empfehlungen gehen ja meistens in die finanzielle Hose, wir 2007/2008 Ihre Empfehlungen für Zertifikate, bis die Lehman-Pleite alles dahinraffte oder auch Ihre heißen GOLD-Empfehlungen, welche noch heute -50% unter dem von Ihnen avisierten Wert liegen!

Das sind natürlich auch die besten Voraussetzungen, wieder neue Opfer mittels Ihrer geistigen Ergüsse zu finden. Wie bekannt, versuchen Sie dies immer pseudointellektuell mittels Bücher. Ihr aktuelles Buch lässt mich schon erahnen, wie Sie den zahlenden Leser erneut sein Geld aus dem sicheren Hort in einen Ihrer waghalsigen Empfehlungen verschwinden lassen.

Markus_Miller_GEOPOLITICAL.BIZ_Geldinfarkt

Das neue Buch von Markus Miller

Ich bin mir jetzt schon sicher, dass es zum HERZINFARKT kommen wird, allerdings nicht bei den Notenbanken, denen Sie gerne mal mittels eigener Petition den Zinsweg vorschreiben wollen, sondern mit SICHERHEIT bei Ihren Lesern und Kunden, die in naher Zukunft den Verlust ihrer Werte auf Mallorca oder anderen Miller-Empfehlungen verschmerzen müssen. Ich kann daher nur wiederholt betonen:

Finger Weg von Markus Miller und seinem Netzwerk 

geopolitical.biz

Das Netzwerk OHNE GeoPolitik

 

Bleibt informiert, Euer consiliarius

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Wie ein Millionär wirklichen Reichtum fand…


Seit einiger Zeit überschwemmt mich eine Horde von sogenannten Solopreneuren und „internationalen“ Unternehmensgründern. Vornehmlich handelt es sich dabei um MLM FOREX-Trader und MLM BitCoin-Trader Programmen. Alle streben Sie ein Leben in Millionen Dollar an und möchten diesen Traum natürlich gerne mit mir teilen, wenn ich ganz problemlos einiges von meinen Geld in ihre Millionärs-GARANTIE-Programme fliessen lasse. So erhoffen sich die kleinen Raupen, die schnelle Entwicklung zum wunderbaren Schmetterling, nach dem Vorbild der natürlichen Metamorphose. Jedoch wird hier regelmäßig aus dem hässlichen Entlein kein schöner Schwan, sondern meist nur ein gerupftes Huhn, verbrannt auf Ewigkeiten für das seriös und gut funktionierende Network-Marketing Leben.

Wenn man sich die Facebook und Instagram Auftritte der „Opfer“, äh Neu-Entrepreneure anschaut, so wird schnell klar, welche Motivation hier der Antrieb ist. Maserati, Bentley und Luxusappartements umsäumen dabei wilde Partys mit Glitzergirls wie auch jede Menge Designer und Protz-Schmuck a la GOLD-Rolex. Die Möchtegern-Hippster senden dabei enormes Selbstbewusstsein in strahlenden Anzügen und gut positionierten MacBooks wie iPhones aus. Gerne werden auch Bilder von Aufenthalten in New York, Zürich und Dubai veröffentlicht, um ihrer Scheinwelt den schillernden Hintergrund zu geben.

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Millionär Mazzi (Screenshot YouTube Video)

Aus genau dieser Welt stammt der echte Millionär „Mazzi“, dessen Geschichte auf dem ersten Blick unglaublich erscheint. Mazzi, der in Dubai das aufregende und verrückte Leben eines Superreichen genoss, wurde vom Millionär zum bescheidenen, aber glücklichen Menschen. Grund für diesen radikalen Schnitt war ein Unfall, den Mazzi nach einer durchzechten Partynacht mit seinem neuen Ferrari verursachte und der ihm eine Nacht im Gefängnis bescherte. Hier war sein ganz persönlicher Wendepunkt im Leben. Im folgenden Video erzählt Mazzi euch etwas über seine Lebensphilosophie, seine Reisen, seinen 1985er VW-Van und darüber, wie er sich im ecuadorianischen Dörfchen Vilcabamba niederließ, um traditionelle Medizin, Instrumente, Düfte und Kultgegenstände von Stämmen aus verschiedensten Regionen der Erde übers Internet zu vertreiben.

Heute nutzt Mazzi sein unternehmerisches Können und Wissen, mit dem er sein finanzielles Vermögen erreicht hatte, um direkt und unbürokratisch Communities vor Ort zu helfen. Neben seiner Seite Spice of my People ist auch die von ihm gegründete 24-Stunden-Klinik in einem kleinen Fischerdorf Brasilien´s gegründet, in dem sich die Einheimischen kostenlos behandeln lassen können, Ausdruck seines neuen Lebensqualität. Hätte ich nicht die Bilder des jungen Snobs im Video gesehen, könnte ich kaum glauben, dass dieser ausgeglichene wie reflektierte Mann einst seine Nächte mit Champagnerflaschen und Mädels im Arm die VIP-Bereiche angesagter Clubs verunsicherte. Doch wie er ja selbst sagt: Das alles hat ihn nicht glücklich gemacht; ganz im Gegensatz zu seinem gegenwärtigen Leben!

Wenn ihr mehr von ihm sehen wollt, solltet ihr mal auf dem YouTube-Kanal von Dylan Magaster vorbeischauen und Euch Inspiration für ein glückliches und zufriedenes Leben voller Reichtum holen…

Findet eigenes GLÜCK und REICHTUM, ich helfe Euch gern dabei. Euer consiliarius

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Polizei vertuscht ihre wahre Identität


Nachdem hier die Wahrheit in die Öffentlichkeit kam, wurde nun auf Seiten der Polizei Rheinland-Pfalz umgehend reagiert.

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Selbstidentifikation der Polizei Rheinland-Pfalz am 17.November 2016 (ScreenShot)

Wie ich damals schon in meinem Artikel anmerkte, erwartete ich eine Löschung oder entsprechende Reaktion. Offensichtlich wurde nun schnellsten im Webauftritt die verräterischen Stellen gelöscht und abgeändert…

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Es war vorhersehbar. Alle Hinweise auf die „FIRMA“ Polizei wurden nun gelöscht. Die „Reichsbürgerbewegung“ wird nun mit aller Härte der StaatsGEWALT, unter Inkaufnahme von Toten durchgezogen und jeder kritischer Bürger in die Schublade „Reichsbürger/Nazi“ => Knast gesteckt. In den eigenen Reihen ziehen erwachte Polizisten den Selbstmord vor, um sich weiteren Schikanen zu entziehen. Der Staat reagiert zunehmend panisch und gewalttätig, wie ein gehetztes Tier vor dem endgültigen Ende.

Bleibt wachsam, Euer consiliarius

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Freiheit statt Ferrari


Was tut ein 21-jähriger Baseball-Star mit einem Bonus von 2 Millionen Dollar? Vermutlich in einen schicken Ferrari oder ein luxuriöses Eigenheim investieren. Daniel Norris, Pitcher der Toronto Blue Jays, hat einen anderen Weg eingeschlagen: Er entschied sich für einen Westfalia-VW-Bus…

An der Quelle weiterlesen: Baseball-Star Daniel Norris: Freiheit statt Ferrari — CamperStyle.net

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GRÜNE raus aus dem Reichstag!


Anfangs hielt ich es für einen schlechten April-Scherz und musste mich nach Hinweisen von meinen Lesern persönlich überzeugen, dass eine Leitfigur der GRÜNEN Partei es tatsächlich gesagt hat:

MdB Ströbele

Das sagt ein MdB Christian Ströbele auf Twitter

In Anbetracht, dass Herr Ströbele Bundestagsabgeordneter ist, also ein sogenannter MdB (Mitglied des DEUTSCHEN Bundestages), was die amtliche Bezeichnung für einen Abgeordneten im DEUTSCHEN Bundestag ist und damit von DEUTSCHEN Steuergeldern finanziert wird, ist eine solche Äusserung nicht hinnehmbar!

ScreenShot vom 04.04.2017 der Webseite von MdB Ströbele

ScreenShot vom 04.04.2017 der Webseite von MdB Ströbele

Herr Ströbele, es ist unerträglich, was Sie hier absondern auf Kosten derer, die Ihnen diese Position erst ermöglichen und finanzieren. Ich darf Ihnen auch vor Augen halten, dass Sie als MdB in diesem Gebäude Ihren Dienst am DEUTSCHEN Volk leisten:

Deutscher Reichstag in Berlin

Der Deutsche Reichstag – Sitz des Deutschen Bundestags

Das Sie, Herr Ströbele, des Öfteren mit ausgefallenen Ideen auffallen, ist hinlänglich bekannt, aber wenn Sie ein Problem mit den DEUTSCHEN Volk haben, sollten Sie SOFORT aus dem DEUTSCHEN Bundestag austreten und Platz für Menschen machen, die das DEUTSCHE Volk vertreten! Nehmen Sie am Besten alle Ihre Islamfreunde, Pädophile und Drogenkuriere gleich mit, damit der DEUTSCHE Bundestag wieder zu dem wird, wofür er gedacht ist; Die Versammlung von DEUTSCHEN Demokraten für das DEUTSCHE Volk…

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Der Online Shop ist tot!


Mit der Verbreitung des Internets und der Möglichkeit, seine Waren Online zu kaufen, waren zur Jahrtausendwende viele Händler gezwungen, ihre Strategie zu überdenken. Langsam und zäh setze sich der Onlinehandel durch und die Einsicht zum Betreiben einer eigenen Webseite, wie ich mit meinem Unternehmen iZoOoM™ immer wieder feststellen musste. Dennoch ist seit 10 Jahren eCommerce aus fast keinem Unternehmen mehr wegzudenken und verändert es sich permanent! Heute hat fast jeder kleine und mittlere Händler, oft mit einem lokalen Ladengeschäft, eine eigene Webseite mit einem meist nachträglich hinzugefügten Onlineshop. Manchmal sogar auch nur mit einem Onlineshop, weil der Laden schon unrentabel geworden ist und geschlossen wurde.

So ist es den Händlern auch am liebsten, wenn der Kunde im hauseigenen Onlineshop einkauft. Der Umsatz fließt somit vollständig in die Taschen des Händlers, der Kunde wie die Kundendaten gehören dem Händler und alles ist unter seiner Kontrolle. Genau so stellt sich ein Händler die optimale Situation vor und geht stillschweigend davon aus, dass er mit seinem eigenen Onlineshop immer noch am meisten verdient. Ein ärgerliches Thema dabei ist für die meisten Händler die Sache mit den Kosten für die Kundengewinnung und noch viel wichtiger, der Kundenbindung. Nichts ist heute flüchtiger, als ein Kunde aus dem Internet. 

Das Gros der Händler sieht sich dabei im Spagat, dem Kunden ein Einkaufserlebnis bieten zu müssen (Online wie Offline), die Verfügbarkeit wie den Service 24 Stunden zu gewährleisten und dabei noch den möglichst besten Preis zu haben. Ist das schon kaum noch für den normalen Händler umsetzbar oder gar rentabel, kommen jetzt auch noch die Kosten für IT, Marketing und Onlineshop-Pflege hinzu, da die wenigsten Händler technische Kenntnisse oder Zeit dafür haben. Selbst in den wenigen mir bekannten Fällen, wo all dies zur Zufriedenheit passt, besteht das Problem, dass nicht genügend Traffic, also Besucher generiert werden können, die einen solchen Aufwand zum Nutzen rechtfertigen. Daher behaupte ich, den Onlineshop braucht kein Mensch mehr, obwohl er in der eCommerce-Branche so etwas wie der heilige Gral ist.

Der Händler von Heute muss zwingend umdenken und dabei „alte Zöpfe abschneiden“, um nicht wie einst das Megaunternehmen „Block Buster“ zu enden. Noch wenige Monate vor dem Zusammenbruch dieses erfolgreichen Video Store Anbieters war die Masse davon überzeugt, dass der Kunde niemals seine Art des (Videofilm)-Konsums abrupt ändern und damit das gesamte Unternehmen dieser Größenordnung zu Fall bringen würde. Dennoch ist es 2011 passiert und eine vorhersehbare, aber schnelle Branchenrevolution mit Namen Netflix fegte über die altbekannten Super-Mall´s Amerikas und hinterließ Geisterstädte.

Blockbuster Mall

Verlassene Blockbuster Mall

Und nachdem in den 90´er Jahren die ShoppingMalls auf der grünen Wiese nach dem Vorbild Amerikas auch in Europa für leere Innenstädte und einem massenhaften Händlersterben sorgten, bahnt sich nun der nächste Umbruch an; dem Sterben eben dieser Einkaufsstädte am Rande der Stadt. Tausende von Läden in Einkaufszentren werden in naher Zukunft schliessen. Viele US-Einzelhandelsketten wiederum haben sich entschieden, ihre Geschäftstätigkeiten komplett aufzugeben, was zur Folge hätte, das Tausende von Mitarbeitern ihre Stellen verlieren, mit folgenschweren Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt.

Die Frequenzen insbesondere in den Einkaufszentren sind in den vergangenen Jahren regelrecht zusammengebrochen (eCommerce hat in den USA die Anzahl Kunden in stationären Läden in nur 3 Jahren halbiert), mit der Folge einer permanent steigenden Anzahl verlassener Shopping-Malls. So fahren die Einzelhändler weiter querbeet ihre Flächen deutlich zurück; mit fatalen Auswirkungen für den Immobilienmarkt. Gerade Shopping-Center sind akut gefährdet und entpuppen sich als Auslaufmodell für den Handel. Sie werden derzeit zu Entertainment- und Foodpalästen umgebaut, doch die Bespaßung der Kundschaft mit Unterhaltung und Essen wird nicht nachhaltig sein.

Shopping Mall

Verlassene Shopping Mall

Onlineshops haben dabei aber nur als Türöffner gedient, denn einzelne Onlineshops haben nicht die Zugkraft, um massenweise Kaufkraft ins Internet zu holen! Hier greifen nun virtuelle Shoppingmalls als ganze Ökosysteme an. Mit der Shoppingmall auf der Wiese wird ähnlich verlaufen wie mit Netflix zu Blockbuster. Wer hier nicht zeitig agiert, wird vom Kunden einfach zurückgelassen!

Gerade die Investoren haben schon frühzeitig die Zeichen der Zeit erkannt, wie an den Aktienkursen vieler US-Einzelhändler erkennbar ist. Dabei wurden in den vergangenen Jahren geradezu gigantische Börsenwerte pulverisiert. Beispielsweise hat das einst so grosse Sears 95% seiner Marktkapitalisierung in nur einem Jahrzehnt verloren. Gleichzeitig hat Amazon seinen Wert Verzwanzigfacht und ist heute der wertvollste US-Händler gemessen am Börsenwert. Amazon scheint also etwas richtig zu machen?!

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Marktwert der US-Händler

Darum ist der „Onlineshop“ keine Antwort mehr

Amazon ist ein Ökosystem, wie Apple oder Facebook. Doch wodurch zeichnet sich ein Ökosystem aus? Es besteht aus einem Kernprodukt oder einer Kerndienstleistung, sowie aus einer Sammlung von Satelliten. Das sind Produkte, Dienstleistungen oder Angebote, die um den Kern herum zugehörig sind. Diese Satelliten können auf mehreren Ebenen angeordnet sein und sich an unterschiedliche Zielgruppen richten. Ökosysteme wie Amazon ziehen mit ihren Marktplätzen große Teile der Reichweiten auf sich und binden enorme Umsatz- sowie Marktanteile. Dabei stehen den Unternehmen nicht nur fast unbegrenzte finanzielle Mittel zur Verfügung, sondern auch die Creme de la creme der IT- und Entwicklerbranche. Ein normaler Händler kann hier nicht mehr mithalten. Das Zeitalter der Ökosysteme hat begonnen.

Apple hat es vorgemacht. Steve Jobs hatte frühzeitig erkannt, dass er auf dem Verdrängungsmarkt Heim-Computer auf Dauer keine Überlebenschance als kleiner Hersteller/Anbieter hatte. Und so schaffte er ein Apple-Universum mit verschiedenen Produkten, welche alle mit im eigenen Ökosystem verbunden waren und damit Synergieeffekte bei jedem neuen Kunden schufen. Dadurch erhöhte er nicht nur dem Absatz aller Produkte und schuf einen Umsatzrekord nach den anderen, sondern sein Unternehmen verdient bis heute einen maximalen Profit pro Verkauf. Und egal welches Apple Endgerät wie iPhone, iPad, iPod, iMac oder iWatch der Kunde nutzt, er landet immer wieder im Hauseigenen Apple iTunes oder App-Store. Damit sichert sich das Unternehmen nicht nur stetig steigende Umsätze, sondern auch eine einzigartige Kundenloyalität. Kundenbindung par excellence.

Apple Produktwelt

Apple Produktwelt

Daraus gelernt haben Unternehmen wie Facebook und Amazon. Während man sich darüber streiten kann, ob im Internet Google oder Facebook die Nase vorn hat, gilt mein Augenmerk heute im Besonderen dem „Bad Boy“ Amazon. Jeff Bezos hat 1994 das Unternehmen Amazon als Online-Buchhändler gegründet und tritt nun an, den gesamten Handel zu revolutionieren. Online oder Offline, das ist dem US-Konzern ziemlich egal und seine Intensivierung der Offline-Aktivitäten ist ein deutliches Zeichen für eine Strategie, die über kurz oder lang jeden Händler der Welt berufen wird, denn Amazon holt jeden Kunden der Welt dort ab, wo er sich gerade bevorzugt befindet. Ein lokaler Händler mit Onlineshop hat hier kaum noch Möglichkeiten, an den Kunden heranzukommen. Warum?

Während alle auf den Zweikampf von Google und Facebook schauen, hat niemand mitbekommen, das Amazon bereits beide überholt hat! Wie? Amazon steht an der Spitze der Suchmaschinen für Produktsuche und der Vorsprung wächst: 55 Prozent der Internetnutzer suchen bereits auf Amazon nach Produkten, gegenüber 44 Prozent in 2015, aber nur 28 Prozent (2015: 34 Prozent) suchen mit Google. Bei der mobilen Suche ist Facebook gerade dabei, seine Vormachtstellung gegenüber Google auszubauen. Für den Händler bedeutet dies, wenn er nicht im Ökosystem von Amazon oder Facebook vertreten ist, existiert er defacto nicht mehr in der Wahrnehmung des Kunden – eine Fakt, den ich meinen Kunden seit 2007 mit iZoOoM™ immer wieder nahe bringe.

Was Apple für die Computerwelt war, wird Amazon für Handel werden

Der weltweite Umsatz des Online-Handels im Geschäftsjahr 2015/16 beträgt laut eMarketer-Studie 1,671 Billionen US-Dollar. Die drei größten Ökosysteme sind dabei das chinesische Unternehmen Alibaba (115 Milliarden Dollar), Amazon (107 Milliarden Dollar) und Ebay (82 Milliarden Dollar). Diese Drei vereinten zusammen rund 307 Milliarden US-Dollar Handelsumsatz. Gemessen am weltweiten Umsatz des Online-Handels entspricht das einem Marktanteil von gut 18 Prozent.

Zusätzlich zum Umsatz aus Amazons eigenem Onlineshop (107 Milliarden) kommen noch die Umsätze 128,33 Milliarden Umsatz aus dem Amazon Marktplatz. Der Handelsumsatz der Marketplace-Händler addiert sich so noch, was dann zu einem Außenumsatz von 235,33 Milliarden führt. Das wiederum entspricht alleine 13,5 Prozent des weltweiten Online-Retail-Marktes. Der chinesische Mitbewerber AliBaba hat nebenbei bemerkt insgesamt einen Außenumsatz von 463 Milliarden US-Dollar.

Doch Amazon steht erst am Anfang! Der Schritt vom reinen Onlinehändler hin zum stationären Einzelhandel ist bereits mit dem Amazon Bookstore und seinen Vorläufern, den Pick-Up-Points an US-amerikanischen Universitäten eingeleitet. Darauf folgte die laufende Eröffnungswelle der bis zu 100 Pop-Up-Stores, die auch Markenbotschafter für Amazon-Geräte und -Dienste sein werden. Die Anzahl dieser Berührungspunkte wächst stetig: Der Amazon-Bookstore, die Pick-up-Stores und Amazon-Abholstationen (Locker), die jetzt auch in Tankstellen installiert werden. So wird schon darüber diskutiert ob Amazon „echte“ Kaufhäuser eröffnen wird, aber braucht Amazon Kaufhäuser? Nein, denn Amazon braucht lediglich stationäre Berührungspunkte, wie die Apple Stores in vielen MediaMärkten für haptisch orientierte Käufer und für Kunden, die ihre Produkte selbst abholen möchten, also „im stationären Handel einkaufen“. Genau hier folgt jetzt mit dem Amazon Go Supermarkt ein weiteres Konzept.

Amazon GO schafft die Warteschlange an der Kasse ab. Reinlaufen, kaufen, rauslaufen, fertig.

Und so funktioniert das: ein Deep-Learning-Algorithmus erkennt automatisch, was aus dem Regal genommen wird und beim Verlassen des Ladens bekommt der Kunde den Warenkorb automatisch berechnet und einen Beleg in die Amazon-App geliefert. Damit hat Amazon etwas abgeschafft, was sowohl den Kunden als auch den Handel extrem nervt: Kassenschlangen. Zwar finden sich in Europa in diversen Supermärkten bereits Selbstbedienungskassen und auch bei IKEA testet an den Selbstbedienungskonzepten herum, aber Amazon ist jetzt schon in der finalen Phase. Amazons „Walk-Out-Technology“, die Technologie hinter „Amazon Go“, zeigt damit, dass dieser technische Vorsprung für die meisten Handelsunternehmen kaum noch aufzuholen ist und so wird nicht der stationäre Einzelhandel aussterben, sondern viele Einzelhändler. Amazons „Walk-Out-Technology“ verbindet den klassischen stationären Handel mit der Online/App-Generation und sitzt mit dem Amazon „Echo“ bereits zu Hause beim Kunden.

Amazon Echo

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Das Erfolgsgeheimnis: Markenaufbau bei Amazon als Unternehmensstrategie der Zukunft

Wer überleben will, muss seine Handelsstrategie anpassen! Als Händler für Marken wie beispielsweise Armani, Adidas, Nike, Samsung, Sony oder Philips bestehende Ökosysteme zu nutzen, ist nicht mehr gewinnbringend möglich. Doch wo positioniert sich der Händler jetzt in dieser neuen Welt der Ökosysteme? Es kommt ganz darauf an, wo er sich wiederfinden möchte? Als Produzent ein eigenes Ökosystem aufbauen wäre eine Möglichkeit, die aber Ressourcen und enormes Kapital verlangt. In bestehenden Ökosystemen wie Amazon intelligent zu agieren ist die andere Möglichkeit. Dazu müssen Händler aber zur Marke werden und am Ende des Entwicklungsprozesses mit Eigenmarken und selbst produzierter Ware am Markt etablieren. Den größten Erfolg hat man dabei mit dem Steve Jobs Prinzip:

  1. die besten Produkte/Dienstleistungen finden – Qualität vor Wachstum
  2. die bestmögliche Innovation erreichen – Veredlung statt Eigenproduktion
  3. einen Mehrwert entwickeln, um den Kunden zu gewinnen und binden

Im ersten Schritt werden die aktuell als Unternehmenskern definierten Produkte, Dienstleistungen oder Plattformen herum werden Satelliten aufgebaut, die jetzt den Unternehmenskern bedienen, sowie Wachstum und neue Potentiale bringen. Statt fester Ziele werden Meilensteine geplant, welche sich an Wachstumsraten und Potentialen orientieren. In den Wachstumsphasen wird agil entschieden, wie die daraus entstandenen Gewinne gesteuert werden und was zum Unternehmenskern gehört. Die permanente Überprüfung vom Unternehmenskern ist dabei überlebenswichtig. Was heute noch Kern ist, kann morgen schon Satellit oder umgedreht sein.

Der erste Schritt wäre die Verlagerung der eigenen Onlineaktivitäten in ein funktionierendes Ökosystem wie Facebook oder Amazon und damit direkt dorthin, wo sich der Kunde bereits befindet und nach seinen Produkten sucht. Dann beginnt der Aufbau der eigenen Marke. Händler können mit Produkten aus dem Großhandel beginnen, die sie durch simples „umlabeln“ zu sogenannten „Private-Label-Produkten“ machen, um schließlich zu vollständig eigenentwickelten Produkten überzugehen. Die eigenen Ressourcen können so auf Marketing, Marktforschung, Produkt-Management und vor allem Forschung und Entwicklung konzentriert werden. Sämtliche Bestandteile der Wertschöpfungskette können dann nach und nach besetzt werden.

Nach genau diesen Prinzipien arbeitet auch Amazon und revolutioniert damit verschiedene Marktsegmente und Branchen. Meiner Meinung nach, ist Amazon damit auch der eigentliche Nachfolger von Apple und wird dies bestimmt auch in naher Zukunft als wertvollstes börsengehandeltes Unternehmen der Welt unter Beweis stellen. Jeff Bezos befindet sich mit seinem auf Technologie basierten Unternehmen mitten im Handel und damit auf der sicheren Seite. Ob Facebook mit Social Media oder Google mit Werbung morgen noch tragfähige Konzepte darstellen, wird die Zukunft zeigen, der Handel aber wird immer existieren. Profitabel existieren kann darin nur der, welcher alle Segmente mit Innovation wie Kundenakzeptanz besetzt und darin ist Amazon weltweit führend. Amazon befindet sich da, wo andere hin wollen und ist dennoch erst am Anfang der Geschichte…

Amazon Aktienkursentwicklung

Amazon Aktienkursentwicklung

Verpasst nicht die Zukunft, Euer consiliarius

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Das iPhone wird zum MacBook


…und eine Vision wird Realität

Viele Menschen nutzen ihr Smartphone schon heute als Ersatz für den PC oder ihr Laptop. Wie ich bereits 2008 beschrieb und prophezeite, wird das Mobiltelefon den klassischen PC/Laptop ablösen.

Neue Pläne von Apple dürften nun das endgültige Ende eigenständiger Heim-Computer einleiten, denn ein am 23.03.2017 veröffentlichtes Patent von Apple zeigt, wie ein iPhone in ein Macbook eingesteckt wird. Das Smartphone dient in diesem Fall als Touchpad und ist Kernstück des Computers, weil es das Macbook quasi nur noch eine bessere Hülle nutzt.

Apple Patent

Apple Patent iPhone Connect

Einen eigenen, vom iPhone unabhängigen Laptop bräuchte dann keiner mehr und wir von iZoOoM™ haben wieder einmal bewiesen, dass wir unserer Zeit weit voraus sind…

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Vibratoren-Nutzer bekommen jetzt bis zu 7.000 Euro


Wie ich bereits im August 2016 berichtete, hatten zwei neuseeländische Hacker einen fast unglaublichen Datenskandal aufgedeckt:

Der Vibrator des Unternehmens Standard Innovation Corporation mit App-Anbindung ließ sich bei einer Präsentation der bekannten Hacker-Konferenz DefCon nicht nur einfach von Unbefugten via Bluetooth steuern, er sammelte in der App auch pikante Daten über das Nutzerverhalten. Die App des Vibrators, die bei einem Modell der Firma We-Vibe sogar Voraussetzung für die Funktionsfähigkeit ist, sammelte heimlich Daten. Darunter eingestellte Intensität, Dauer, Einsatzzeiten, Temperatur und so weiter. Dass das Sex-Spielzeug weitreichende Daten aufzeichnet, hatte We-Vibe zuvor nicht offengelegt.

Der VERNETZTE Vibrator (ScreenShot Webseite des Herstellers)

Der VERNETZTE Vibrator (ScreenShot Webseite des Herstellers)

Eine Nutzerin hatte nach dem bekannt werden der ersten Details über die Sicherheitslücken der Geräte Klage eingereicht und weitere Nutzerinnen schlossen sich an. Nun haben sie mit ihrer Sammelklage einen Erfolg auf ganzer Linie erzielt. Das Gerichtsverfahren brachte nämlich noch einige Einzelheiten mit ans Licht, die den Einsatz eines solchen vernetzten Geräts wohl nun den meisten Interessierten erst einmal komplett vergällt haben wird.

Der Hersteller We-Vibe muss nun seit Mitte März 2017 seine Kundschaft entschädigen. 

Die außergerichtliche Einigung umfasst nun einen Schadensersatz in Höhe von 3,75 Millionen US-Dollar (umgerechnet 2,8 Millionen Euro) für alle Nutzer in den USA. Wer ein We-Vibe gekauft hatte, kann nun die Rechnung einreichen und soll laut Fortune 199 US-Dollar (140 Euro) zum Ausgleich bekommen. Wer dagegen Belege liefert, die App genutzt zu haben und seine persönlichen Daten wie zum Beispiel den Name hinterlegt zu haben, erhält aus dem Entschädigungstopf 10.000 US-Dollar (7.000 Euro). 

Für We-Vibe ist die Misere damit sicherlich noch nicht ausgestanden, auch wenn Sie für „Neues“ werben…

Neues We-Vibe® Sync™

Euer consiliarius

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Günter Lubitz: „Wir sind auf der Suche nach der Wahrheit.“


Auf den Tag genau vor zwei Jahren stürzte die Germanwings-Maschine in den französischen Alpen ab. Alle 150 Menschen an Bord kamen ums Leben. Die Justiz sieht in Co-Pilot Andreas Lubitz den allein Schuldigen. Doch diese Theorie zweifelt sein Vater Günter Lubitz an. In einer Pressekonferenz nahm er heute dazu Stellung. An seiner Seite war der Medienrechtler Andreas Behr, wie der Medienexperte Hans-Joachim Rüdel und der Luftfahrtexperte Tim van Beveren, den Günter Lubitz mit Ermittlungen beauftragt hat.

Pressekonferenz Lubitz

Pressekonferenz von Günter Lubitz an 24.03.2017 (Foto: AP)

“Wir sind davon überzeugt, dass das Bild des Selbstmords falsch ist”, sagt Andreas Behr. Dem kann ich nach wie vor nur zustimmen, wie ich auch schon damals meine Meinung dazu schrieb. Günter Lubitz erklärt: „Unser Sohn war zum Absturz-Zeitpunkt nicht depressiv“. Ende Dezember habe sein Sohn geklagt, dass er komisch und Lichthöfe sehe. Deswegen sei er auch an der Uniklinik in Düsseldorf gewesen. Es konnten allerdings keine organischen Gründe festgestellt werden.

Dann beginnt der Luftfahrtexperte Tim van Beveren mit seinen Ausführungen. „Man kann nicht so einfach sagen, Andreas Lubitz ist schuldig“, sagt Tim van Beveren und in Bezug auf die polizeilichen Ermittlungen: „Es ist nicht nachvollziehbar, wie hier unterstellt wird, er hätte seine Tat vorbereitet“. Er wirft der Polizei vor, sie habe bis heute kein Motiv für die Tat. Er kann zwar auch nicht sagen, was genau damals an Bord der Germanwings-Maschine passiert ist, aber er bringt neue Sichtweisen auf den Unglückshergang ein. Für ihn ist klar, dass, egal was Lubitz vorgeworfen wird, die Unschuldsvermutung gelte: „Bis heute gibt es keinen klaren Beweis. Wenn es ihn gibt, mögen die, die ihn haben bitte offenlegen.“

In diesem Zusammenhang übte Tim van Beveren auch scharfe Kritik an den Medien. „Medien sind Berichterstatter und keine Richter“, sagte er, „das scheinen gerade Boulevardmedien immer wieder zu vergessen.“ Er selbst habe ein Verhalten von Kollegen erlebt, „das unentschultbar, perfide und einfach nur widerlich“ ist. „Ich wäre dankbar wenn sie ausnahmsweise zwischen Fakten und Fiktion unterscheiden könnten und auf Unterstellungen und Mutmaßungen verzichten.“

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Tim van Beveren auf der Pressekonferenz (Foto: AP)

Doch zu den Fakten. Durch die BFU wurde Lubitz zum Zeitpunkt des Unfalls eine „schwere psychiatrische Erkrankung unterstellt“, wie Tim van Beveren aus dem Dokument zitiert. Nur ein Augen- und eine Allgemeinmedizinerin hätten Hinweise auf eine Depression festgestellt. Der Experte verweist auf einen schwerwiegenden Tippfehler in der Krankenakte von Andreas Lubitz. „Früher bereits wegen Depression stationärß“, steht in der Akte geschrieben. Das “ß”, so betont van Beveren, sei ein klassischer Tippfehler. Es hätte stattdessen ein Fragezeichen sein sollen, sagt der Luftfahrtexperte. Für ihn ist klar: Die Ärztin war sich nicht sicher, ob Andreas Lubitz jemals stationär behandelt wurde – diese Annahme sei aber dann ungeprüft in die Folgeberichte übernommen worden. „Ein kleiner Tippfehler wurde zu einer Tatsachenbehauptung“, sagt Tim van Beveren. Andreas Lubitz habe sich wegen psychischer Krankheiten niemals in stationärer Behandlung befunden!

Die Ermittlungsakte der deutschen Behörden sei nicht nachvollziehbar, nicht chronologisch aufgebaut, so Tim van Beveren. Das ist entgegen aller Regeln. Im Gegensatz von der der französischen Kollegen. Auch in diesem Bericht gebe es komische Angaben: Die Vernehmung der Lebensgefährtin bei der sie ausgesagt haben soll, Lubitz sei seit 2008 in psychologischer Behandlung gewesen, finde sich in keiner einzigen Ermittlungsakte wieder! Auch habe die Lebensgefährtin von Andreas Lubitz ihm gegenüber betont, diese Aussage nie getroffen zu haben!

So kommen weitere Ungereimtheiten auf: Insgesamt seien drei iPads aufgetaucht. Das Dritte sei nicht bei Hausdurchsuchungen gefunden worden, sondern Tage nach dem Unglück von einer Person der Polizei übergeben worden und erst darauf seien die inkriminierenden Suchverläufe gefunden worden, so Tim van Beveren. Die deutsche Staatsanwaltschaft führte dies als Beweis ihrer Theorie auf, dass Andreas Lubitz auf seinem iPad beispielsweise über die Cockpit-Tür gegoogelt habe.

Es habe nicht nachgewiesen werden können, dass Lubitz die Cockpit-Tür wirklich hätte verschließen können, sagt van Beveren. „Es gibt dafür keinen stichhaltigen Beweis.“ Auch unbeantwortet bleibt, warum sei der Notfallcode vom Kapitän nicht eingegeben worden ist, um die Tür zu öffnen! War etwa das Keypad defekt? Tim van Beveren habe zwei Tage nach dem Unglück einen Hinweis bekommen, dass die Tür des Flugzeugs bei einem anderen Flug kurz vorher in Düsseldorf zugefallen sei. Zwei Piloten, so sagt es Tim van Beveren, hätten sich damals in Düsseldorf am Boden ausgesperrt und die Tür nicht wieder öffnen können. Erst die Bodencrew war in der Lage gewesen, die Tür wieder zu öffnen. Da es verpflichtend sei, solche Informationen über wesentliche technische Defekte weiterzugeben, wurde dies auch getan – es sei jedoch seitens der BEA nichts unternommen worden.

Weiter führt er aus, dass am Unglückstag in den französischen Alpen sonniges Frühlingswetter herrschte, es aber dennoch Turbulenzen gegeben hat, die für die Piloten nicht sichtbar gewesen sind – sogenannte „low level high velocity air stream“, also Luftlöcher, so der Experte Tim van Beveren. Der Airbus habe an seinem Höhenlimit gearbeitet und Piloten sind angehalten, die grundsätzlichen Prioritäten-Regeln einzuhalten: Erst Fliegen, dann navigieren, dann kommunizieren. Das sei besonders wichtig, wenn nur eine Person im Cockpit sei. Entsprechende Daten vom Flugdatenschreiber fehlten allerdings, denn der Flugdatenschreiber wurde ohne den Chip mit Absturzdaten gefunden! Dieser sei verkohlt und verbrannt erst Tage später zufällig gefunden worden. Aus der Auswertung gehe hervor, dass zwei verschiedene Flugmodi (Descent Mode und Open Descent Mode) parallel getrackt worden seien. Dies ist jedoch gar nicht möglich und so fragt Tim van Beveren berechtigt: „Welche Daten sind hier überhaupt richtig?“

Nach dem Unglück hatte die französische BEA die Prüfung der Lufttüchtigkeit des Germanwings-Flugzeugs geprüft. Aus dem Zertifikat gehe hervor, dass die Gültigkeit des Zertifikats vor dem Unglückstag abgelaufen sein soll. Luftfahrtexperte van Beveren zweifelt die Richtigkeit der Ausstellung dieses Zertifikats an, auf der auch eine Unterschrift nicht passe. Sollte sich das als richtig erweisen, hätte das Flugzeug gar nicht eingesetzt werden dürfen. Doch dies sei in den Ermittlungen nie Thema gewesen. Auch das Einstellen des Sinkfluges durch Lubitz zweifelt Tim van Beveren an. Das sei so nicht möglich gewesen, behauptet der Experte. Er zitiert aus den Ermittlungsunterlagen: „Auch während des gesamten Audioauszugs bis zum Aufschlag sind Atemgeräusche zu hören.“ Eine Notiz zeige, dass der Staatsanwalt zu diesem Zeitpunkt noch keine schriftlichen Aufzeichnungen gehabt hatte. Die Behörden hätten außerdem vermerkt, dass wegen der schlechten Qualität keine vollständige Rekonstruktion des Gesprächs im Cockpit möglich gewesen sei. Die Aussagen des französischen Staatsanwalts seien so kurz nach dem Unglück nichts als reine Spekulation gewesen, behauptet Tim van Beveren.

„Ich war sehr überrascht, dass für die französischen Ermittler nach nur zwei Tagen die Unglücksursache feststand„, sagt Tim van Beveren. „Etwas vergleichbares habe ich in den letzten 25 Jahren nicht erlebt“ obwohl es schon Parallelen in der Geschichte dazu gegeben hat. Danach hat auch die deutsche Staatsanwaltschaft nur noch gegen Lubitz ermittelt. Intern sei bei der französischen Staatsanwaltschaft später vermerkt worden, dass zwar Atemgeräusche gehört worden seien, es aber nicht klar sei, dass Lubitz unmittelbar vor dem Einschlag noch bei Bewusstsein war. Nach Ansicht des Flugunfallexperten ist gar nicht klar erwiesen, wer zum Zeitpunkt des Absturzes der Germanwings-Maschine vor zwei Jahren im Cockpit saß…

Die Wahrheit besitzt die Zeit. Euer consiliarius

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