Stefan Hostettler – Das Interview


Wie in meinem letzten Artikel berichtet, hat der selbsternannte „Vermögensschützer“ Markus Miller sich auf die Tycoon69 AG aus der Schweiz eingeschossen, um einen maximalen Aufmerksamkeitsnutzen für seinen SCAM-Newsletter „Millers Krypto-Radar“ und den Anlageempfehlungen des unseriösen „Investor Verlag“ zu verschaffen.

Ich habe daher wie beschrieben versucht, die Betroffenen zu kontaktieren und bin auf eine sehr offene und freundliche Art seitens der Mitarbeiter, Partner wie auch der Unternehmensführung gestossen. Der CEO des Unternehmens hat mir zudem ein ganz persönliches Interview gegeben, welches ich hier vollständig wiedergeben möchte…

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Hallo Herr Hostettler.

Ich freue mich, dass Sie sich die Zeit genommen haben, mir ein paar dringende Fragen zu beantworten.

Als Geschäftsführer der Tycoon69 AG aus der Schweiz, haben Sie gerade mit starken Gegenwind, ja ich möchte sagen, schwierigen Gewässer zu kämpfen. So berichtet der selbsternannte Krypto- und Vermögensschutz-Experte Markus Miller omnipräsent im Internet, dass er eine Überprüfung ihres Unternehmens durch die FINMA erreicht hat. Was sagen Sie zu diesem Vorgang?

Zuerst bedanke ich mich, dass Sie das Gespräch suchen und Ihnen aufgefallen ist, dass hier gerade mit voller Willkür versucht wird uns zu stoppen. Scheinbar ist da jedes Mittel recht. Ja, uns sind die ungeprüften Berichte von Herrn Miller bekannt und das einzig allein aus dessem monatelangen Bestreben, gegen uns vorzugehen, die FINMA nunmehr ein ganz normales Prüfungsprozedere vornimmt. Wenn eine Aufsichtsbehörde fast wöchentlich, so die eigene Aussage des Herrn Miller, mit Vorwürfen regelrecht bombardiert wird, ist sie verpflichtet, diesen nachzugehen. Wir sehen diesen Schritt als nachhaltig gut für uns, da nach der Prüfung nicht nur unser Geschäftsmodell als geprüft gelten kann, sondern auch die Aussagen des Herrn Miller rechtsverwertbar durch die Aufsichtsbehörde FINMA entkräftet werden sein.

Wie sieht denn Ihr Geschäftsmodel aus?

Die Tycoon69 AG Schweiz konnte einen Vertrag mit der MCV-CAP Beteiligung AG aus Österreich machen, das dem Unternehmen Tycoon69 AG und seinen freien Mitarbeitern einen noch nie da gewesenen Mehrwert eröffnet, sowie ein Geschäftsmodel ermöglicht, bei dem man sich International (ausser USA und China) anschliessen kann.

Wir vertreiben Elektronische Gutscheine der MCV-CAP Beteiligung AG und die MCV-CAP sendet dann dem Kunden und den Partner/innen die entsprechenden mcv-cap Produkte. Aktuell hat die MCV-CAP einen Token Gutschein der in einen BCB4U Coin umgewandelt wird. Wer das White-Paper der MCV-CAP gelesen hat weiss genau was da auf uns alle zu kommt. Zusätzlich haben wir interne Trainings, die sehr stark sind. Die Kombination der Produkte aktuell ist das eine, was in Zukunft mit den Apps kommt und auch schon mit der Mobilen Banker App gestartet ist, kann man als einmalig in unserer Branche bezeichnen.

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Sind sie deswegen auch von einer renommierten Fachzeitschrift ausgezeichnet worden?

Richtig, die Tycoon69 ist von der anerkannten Netcoo mit dem Innovations-Preis 2019 geehrt worden, weil es aktuell auch zu den am schnellsten wachsenden Vertriebsunternehmen zählt. Darauf können wir mit Recht stolz sein. Aktuell sind wir bei gut 22.000 Member in 31 Länder. Die Schweiz ist mit gut 800 Member gestartet.

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Trotzdem erschien Ende 2018 ein negativer Bericht, den sie scheinbar nicht erwartet hatten?

Sie meinen den Bericht vom Bernd Seitz der „Network-Karriere“ sicher. Ja das hat mich sehr enttäuscht und gerade aus der Feder wo man sich so viele Jahre meint zu kennen, war es ein Weihnachtsgeschenk der ganz besonderen Art. Jedoch das Blatt nehme ich seit vielen Jahren nicht mehr ernst und lese es auch nicht, es wurde mir zugespielt und darauf hin habe ich Bernd angerufen, ob er weiss wem die Firma gehört und seine Antwort hat mich nicht verwundert. So nach dem Motto wenn ich das gewusst hätte. Meine Kollegen die das Gespräch mitverfolgt haben, merkten schnell, dass hier was startet was für beide Seiten und für die wunderbare Branche Network nicht gut raus kommt. Ganz erstaunt war ich dann zu hören in welchem Zusammenhang der Bernd mit dem selbsternannten Experten Miller steht da war alles klar.

Mir ist persönlich bekannt, dass es einen gewissen „Krieg“ zwischen der „Network-Karriere“ und der „Netcoo“ um die Leserschaft gibt. Ich könnte mir vorstellen, dass Sie das Bauernopfer in einem Kampf um Neukunden für Seitz und Miller geht. Wurden sie denn jemals von der Network Karriere oder von Herr Markus Miller schriftlich oder Telefonisch kontaktiert?

Nein leider nicht, scheinbar nehmen es gewisse Medien mit dem Ehrenkodex nicht so ernst und stehen über allem. Wir haben dann mehrmals direkt wie auch über zwei Anwaltskanzleien einen Termin mit Herr Miller vereinbart. Mehrere Termin standen Fix in verschiedenen Städten und Herr Miller sagte jedes mal im letzten Moment banal ab. Spannend fand ich, er hat plötzlich angefangen Fragen schriftlich zu stellen, die wir immer fachgemäss und korrekt beantwortet haben. Nach unseren Beantwortungen kam gleich die nächste Dankbare Anzeige bei den unterschiedlichsten Finanzämter und Regulatoren durch ihn. Also eine Strategie die schon fast mehr als peinlich ist.

Haben sie sich ein Bild gemacht wer sich da als Ihr Gegner aufstellt.

Also zum einen muss ich sagen, dass ich normalerweise solche Leute ignoriere, da mir das Geschäftsmodel von Herr Miller und Co bekannt ist. Gerade beim Miller ist es Glasklar, welche Ziele er verfolgt. Er braucht dringend neue Aboverkäufe, er braucht dringend neue Kunden. Keiner auf dem Markt würde solche bösartigen Schritte einleiten und sich genau die Firmen aussuchen die erfolgreich sind, um eine große Aufmerksamkeit für sich zu erzeugen, damit er hier endlich an die Kunden kommt die er anscheinend dringend benötigt. Ja wir haben sogar die Bücher von ihm und klar auch alle Newsletter durchgearbeitet. So wissen wir ganz aktuell genau mit wem wir es zu tun haben. Wir haben jetzt auch alle Rechtlichen Schritte eingeleitet um aufzuklären, welche Machenschaften und Netzwerke Herr Miller betreibt. Ich finde es schon spannend, dass er dies schon seit Jahren macht ohne überführt zu werden.

Markus Miller

Markus Miller – selbsternannter Krypto-Experte

Die FINMA untersucht derzeit die Tycoon69 AG in der Schweiz. Was passiert da gerade?

Ja das stimmt und der „Anschlag“, so nenne ich das halt mal, war auf den 28. Mai angesetzt. Scheinbar fein säuberlich abgesprochen, um in lange organisierte Abläufe gravierend einzugreifen. Bei uns in der Schweiz startet ein rechtlicher Entscheid, ab dem Moment wo der Verwalter der von der FINMA beauftragt wurde und ihnen den Entscheid persönlich übergibt. Da ich am 27. Mai auf dem Weg nach Salzburg war und mich keiner angerufen hat, stand der Verwalter in der Schweiz vor verschlossenen Türen. Somit wussten wir auch nicht am 1. Juni in der Salzburg-Arena vor fast 3.000 Menschen, was die Schweizer Aufsichtsbehörde da gerade durch falsche Anschuldigungen einleiten musste. Als ich dann am 7. Juni zurück in die Schweiz kam, wurde ich angerufen und wir haben uns wenige Stunden später im Office der Tycoon69 getroffen. Mir wurde dann der Entscheid übergeben sowie die Rechte und Pflichten eröffnet.

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Waren Sie denn kooperativ mit den Beamten und Anwälten?

Ja selbstverständlich, da ich genau wusste was jetzt Sache ist und wir nun die Chance haben, umgehend alles zu zeigen, damit sich auch die FINMA ein umfassendes Bild von unserem Geschäft machen kann.

In dem Zusammenhang komme ich auf einen Artikel zurück, bei dem gesagt wird, dass Sie trotz der FINMA-Prüfung, bei der es gesetzlich verboten ist, während eines Prüfungsverfahrens Werbung für das Unternehmen zu machen oder gar als Geschäftsführer aufzutreten, Sie dennoch am 01. Juni in der Salzburg-Arena aufgetreten sind. Was sagen sie dazu?

Zu dem Zeitpunkt wusste ich nicht, welche bösartigen Absichten eingeleitet wurden. Wir wurden am 7. Juni informiert. Als ich das gelesen habe, wusste ich auch von wo das ganze eingeleitet wurde und scheinbar jemand genau weiss wann zugeschlagen wird. Also für jeden Partner/in der Tycoon69 AG war dann auch klar, man versuchte um jeden Preis den Big Event zu stoppen. Es ist dann nur spannend, dass ein Schreiberling wie Herr Miller schrie, das kann doch nicht sein das ein Hostettler am 1. Juni auftritt. Wirklich keiner konnte das wissen! Einer schon, der wo es eingeleitet hat oder? Wenn es sich bewahrheitet was ich langsam sehe, dann wird der Fall Viral und auch in den Medien einigen nicht gefallen.

Was sagen Sie Ihren Partner/innen und was tun Sie in dieser Situation?

Also zum einen sehe ich das ganze sehr positiv und bedanke mich da zuerst bei den vielen Partner/innen der Tycoon69. Sie glauben gar nicht, wie viele Menschen das Spiel durchschaut haben und wie viele Top Leute jetzt erst recht voll Gas geben wollen und neu auf die Warteliste gekommen sind. Ich persönlich freue mich sehr, was die Zukunft bringen wird und ja wir müssen da durch und der FINMA zeigen, dass wir hier alles richtig gemacht haben. Meiner Meinung nach, wäre es für den Marktplatz Schweiz wichtig, schnell zu handeln und somit einem Vorzeige Unternehmen welches sich bewusst für die Schweiz entschieden hat, auch die Möglichkeit zu geben, sauber und akkreditiert zu arbeiten. Ich werde alles in meiner Macht stehende tun, dass wir hier schnell Klarheit haben.

Ich muss an dieser Stelle aber auch erwähnen, dass ich mir ein Zeitfenster gesetzt habe für den Schweizer Unternehmenssitz. Wenn sich keine mir ersichtliche Lösung von Seiten der FINMA zeitnah eröffnet, werde ich nie mehr sowas Schönes von hier aus starten. Da gibt es andere Länder die es schätzen und fördern. Was mich als Schweizer etwas enttäuscht, dass man Anzeigen von Menschen wie Markus Miller nicht vorgehend prüft oder das Unternehmen zuerst zu einem Gespräch einlädt. Ich war überrascht, dass der Staat hier die Strategie fährt, bevor man miteinander spricht, wird zuerst mal alles eingefroren mit dem Hammer drauf geschlagen, alles blockiert und dann geht es in die Prüfung.

Stefan Hostettler

Stefan Hostettler – CEO Tycoon69 AG

Klar ist, dass in der Schweizer Behörden Anzeigen, ob anonym oder mit Klarnamen, erstmal verpflichtet ist, dem nachzugehen.

Die FINMA hat uns vorgehend Fragen gestellt was absolut normal ist und alle Fragenkataloge hat unser Anwalt, jetzt halten Sie sich fest, der früher für die FINMA gearbeitet hat, fein säuberlich und korrekt beantwortet. Uns war und ist es wichtig, mit der FINMA konform die Wege zu gehen. Wobei man erwähnen muss, dass in meiner Welt nur jemand was prüfen kann, wenn er auch das Fach versteht oder die Materie. Hier genau wird es dann für mich nur noch tragisch. Wie will ein Verwalter, ein Anwalt und drei aus dem Bürostuhl raus eine Firma erkennen wie sie funktioniert, wenn sie nicht mal die Hilfe annehmen von denen die es verstehen. Die Arbeit der Herren ist es schliessen. Dann schauen ob sich noch nach drei Wochen einer bewegt. Dann Strafen aus dem Büro raus lassen und Ihre Kosten abziehen und um Gottes willen, nicht sagen das sie null Ahnung haben. Es ist ja nicht ihr Unternehmen und auch nicht ihr Geld.

Wie gehen sie mit der Situation um?

Ganz entspannt und nach dem Motto: Wären wir nicht Top und Interessant, würden wir nicht beachtet werden. Solche Situationen zeigen mir genau auf, dass wir auf dem absolut richtigen Weg sind. Wir gehen aus der Situation noch viel stärker nach vorne und genau hier zeigt es sich welche Qualität wir in so einer kurzen Zeit aufbauen konnten. Das Echo in der Branche und unter den Membern ist perfekt. Es hat den Kampfgeist von jedem geweckt und ja wir sind bereit.

Schauen sie Herr Goller die Würfel sind längst gefallen. In Zukunft werden wir noch ganz andere Situationen haben. Schauen sie sich Facebook oder Google an. Was haben diese Firmen auf Ihrem Weg nach oben und auch noch heute für Schläge bekommen. Oder Tesla und Co. Wir wollen Glasklar in den nächsten Jahren unter die Top 10 in unserer Branche. Denken sie das wird jedem passen? Denken sie die lassen uns einfach so vorbei?

Wir haben beim Start folgendes entschieden. Wer schlau ist macht Kooperationen mit uns, wer gerne gezielt im Weg steht fahren wir drüber. Wer versucht Trittbrettfahrer zu sein, der wird es bereuen. Ich bin ein 69er und gehen sie davon aus, dass ich längst gelernt habe, wie man mit solchen Menschen umgehen muss. Werde jetzt wie auch in Zukunft kein Blatt vor den Mund nehmen und diese Leute öffentlich beim Namen nennen.  Beim aktuellen Fall, handelt es sich um einen Selbstdarsteller der nach Anerkennung schreit ihm ist jedes Mittel recht und diese Bühne bei der Tycoon69 hat er jetzt schnell bekommen. Wir werden alles tun um die Machenschaften aufzudecken und wer da alles beteiligt war.

Wie würde Austria sagen: JETZT ERST RECHT.

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Wie reagieren sie jetzt und was sind die nächsten Schritte?

Also sie nehmen es mir nicht übel, wenn ich ihnen meine nächsten Schritte hier gerade nicht sagen werde, weil das wäre etwas naiv. Klar ist, wir kooperieren mit der FINMA um rasch eine positive Entscheidung zu erzielen. Wir informieren fast alle zwei Tage unsere Partner/innen über den Stand und wir sind täglich mehrere Stunden mit den Anwälten und den Verantwortlichen in Verbindung. Zusätzlich nehmen wir uns die Zeit die neuen Produkte fertig zu stellen um dann noch stärker zu expandieren. Wenn sie zusagen, würde ich ihnen in kürze dann auch einen Zwischenbericht zukommen lassen.

Ich danke Ihnen Herr Goller, dass sie uns angefragt haben und danke ihnen für Ihr Vertrauen und die Möglichkeit auf Ihre Fragen bei Ihnen Stellung zu nehmen. Andere schreiben einfach wie die Fahne weht um Leads zu generieren und sie haben uns angefragt, das schätzen wir sehr. Wünsche Ihnen viel Erfolg und es würde die Member sicher freuen, sie einmal an einem Event zu begrüssen.

Vielen Dank, Herr Hostetter für dieses offene Gespräch und Ihre Bereitschaft, Einblick in das Unternehmen zu gewähren. Ich werde an dem Thema dran bleiben und wünsche Ihnen und Ihren Membern der Tycoon69 viel Erfolg auf dem kurzfristig steinigen Weg.

Vervielfältigung, Auszüge oder Zitate

NUR MIT AUSDRÜCKLICHER GENEHMIGUNG!

Dieses Interview stellt keine Anlageempfehlung oder Aufforderung zu Geschäften mit der Tycoon69 dar, sondern dient lediglich der journalistischen Meinungsbildung. Ich habe Herrn Hostettler hier die Plattform gegeben, um sich gegen die unseriösen Angriffe seitens Herrn Markus Miller öffentlich äussern zu können.

UPDATE:

Danke für die Anerkennung (Name kann auf Wunsch des Spenders veröffentlicht werden)Bildschirmfoto 2019-06-26 um 15.14.33.png

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