Aus dem LOKUS zum FOCUS


…oder die STEILe Karriere eines Schmierfinken!

Als Helmut Markwort 1993 mit „Fakten, Fakten, Fakten“ den FOCUS im BURDA-Verlag herausbrachte, war es für den interessierten Zeitungsleser eine angenehme Abwechslung zu den bis dahin etablierten Medien wie dem SPIEGEL. Kurze, knackige Artikel mit Zahlen, Fakten und Bildern verkürzte die Lesezeit auf ein angenehmes Vergnügen. Mit fortschreitender Erkenntnis verknappte ich meinen Medienkonsum im Mainstream und so viel der FOCUS dann auch aus der regelmäßigen Informationslektüre raus.

Berufsbedingt ist es allerdings auch für mich unumgänglich, der „öffentlichen“ Meinung ab und wann Aufmerksamkeit zu schenken, so dass ich vor wenigen Monaten den FOCUS wieder mehr Beachtung schenkte. Ein fataler Fehler, wie ich nun feststellen muss. Anfänglich stellte ich nur eine gewisse „Verblödung“ in den Inhalten des FOCUS Online fest, kümmerte mich aber nicht so sehr darum, da auch der FOCUS um Leser im Internet kämpfen muss und so gewisse Themen per „ClickBait“ Überschriften einsetzte. Platte Inhalte mit marktschreierischen Texten versehen, sollte wohl frisches Leserblut in die verbissenen Redakteursstuben führen.

Meine Hinterlegung der eMail-Adresse habe ich ja wegen der täglichen „EILMELDUNG“sflut bereits bereut, doch was ich da heute im Facebook-Stream sehen musste, lies mein letztes Verständnis für die Redaktion des FOCUS wegbrechen!

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FOCUS auf Facebook

Die Erklärung des betroffenen Pfarrers machte die FOCUS Redakteure „traurig“! Nachdem ich den Artikel auf FOCUS Online dann direkt gelesen hatte, machte sich bei mir nach anfänglicher „Traurigkeit“ nur noch blanke Wut und Entsetzen breit, welche ich dann auch direkt auf FOCUS Online als Leserkommentar (bis jetzt noch nicht von der FOCUS Redaktion freigeschaltet), sowie auf dem Facebook Beitrag öffentlich kund tat. Was war zu lesen?

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Das ist natürlich erstmal eine Aussage, die das christliche Verständnis unserer Wertegemeinschaft verzweifeln lässt. Im Text erfahren wir dann nicht nur den konkreten Namen des Pfarrers, Herrn Michael Schlosser; sondern auch etwas über seinen fürsorglichen Charakter, der allerdings in der Aussage des FOCUS dann ungeheuerlich klingend in eine rassistische Ecke gestellt wird. Flüchtlinge: NEIN, denn die haben schon genug!

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Jetzt könnte man dies so stehen lassen, in dem Glauben, dass der FOCUS hier sauber recherchiert hat und den geneigten Lesern die „Wahrheit“ über einen Schein“heiligen“ präsentiert. Aufgeweckte Leser allerdings benutzen nicht nur ihr Hirn, sondern auch eine geniale Erfindung, Namens „Suchmaschine“. Dort finden wir dann in wenigen Sekunden eine Webseite, die über die Arbeit des genannten Pfarrers folgendes berichtet:

Wir schreiben das Jahr 2015 und immer mehr Flüchtlinge kommen nach Deutschland. Die Hilfsbereitschaft ist groß und viele Leute überlegen, wie sie denn bei der Integration und Aufnahme von Flüchtlingen mithelfen können.

Unter ihnen auch ein Herr namens Michael Schlosser, seines Zeichens Pfarrer des Pfarrverbands Mariahilf-St. Franziskus in dem Stadtviertel München-Au. Dieser überlegte schon früh, wie die Flüchtlinge hier in München unterstützt werden könnten und lud zu einem ersten Kennenlerntreffen. Daraus entstand ein kleiner Kreis, der hier und da Projekte realisierte. Doch es fehlte noch ein Projekt in der Umgebung, bei dem man sich langfristig engagieren konnte…

Dieser „FlüchtlingsFeindliche“ Pfarrer, wie uns der FOCUS kolportierte, war also schon sehr früh im Jahre 2015 bei der FLÜCHTLINGSHILFE AKTIV! Und offensichtlich nicht nur so lala, sondern im besonderen Maße, wie wir der Verlautbarung entnehmen können:

Bei der öffentlichen Informationsveranstaltung der Stadt hinsichtlich der Nutzung des Geländes wurde schnell klar, dass es hier nicht nur um ein paar 100 Personen geht. 800 Personensollen laut Stadt in den Gebäuden untergebracht werden.

Herr Pfarrer Schlosser wusste was zu tun war – er trommelte alle umliegenden Pfarreien, Gruppierungen und Interessierte für eine Infoveranstaltung zusammen und berichtete von seinen Plänen: mehrere Arbeitskreise, aufgeteilt nach den Arbeitsschwerpunkten, die dann die Hauptamtlichen vor Ort mit Sprachunterricht, Freizeitgestaltung, Kinderbetreuung et. unterstützen sollen.

Und so war das Projekt „Helferkreis Untergiesing“ geboren! 

Wie passt das also zu der Person, die uns hier der FOCUS verkaufen will?! Garnicht. Es ist eine MEDIALE HINRICHTUNG eines engagierten deutschen Pfarrers, der sich gewagt hatte, seine GEMEINDEARBEIT von der FLÜCHTLINGSHILFE zu trennen, OHNE das einer MEHR oder WENIGER bekam! Ich für mich wollte das nicht so stehen lassen und versuchte herauszufinden, warum jemand beim FOCUS so etwas schreibt. Im Artikel selbst geht nur der Verursacher „tag“ hervor. Also schaute ich in das Impressum, wo wir die für das Ressort „Regional“ allgemein nur folgende Namen finden:

Malte Arnsperger (Ressortleiter),

Henriette Jedicke,

Uschi Jonas (Volontärin),

Hanna Klein (Volontärin),

Larissa Launhardt (Volontärin),

Ludwig Obermeier (Volontär)

Wer jetzt hier für den speziellen Artikel aus München zuständig ist, lässt sich nicht ohne Kontaktieren des FOCUS ermitteln. Ist aber auch egal, denn ich drehe den Spiess hier und jetzt einfach mal herum und begehe eine ÖFFENTLICHE HINRICHTUNG des „Königs“ der Schmierfinken! Das ist der Verantwortliche Chefredakteur DANIEL STEIL! Bis heute kannte ich ihn nicht, aber auch hier eine kurze Recherche im Internet, lies sofort Erkenntnis in die Sache kommen.

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Daniel Steil – Chief Content Officer BURDA/FOCUS

Gestern, am Montag dem 10. Oktober 2016, erklomm Daniel Steil die Leiter im Hause BURDA auf die Position des „Chief Content Officer“. Diese Stelle wurde sogar eigens für ihn erschaffen! Das bedeutet auch, dass er für den gesamten Inhalt DER Verantwortliche ist und somit für den „Geist“ in den FOCUS Redaktionsräumen. Da der neue ,mir unbekannte Stil des FOCUS schon sehr an das SCHMIERENBLATT Nummer 1, die BLÖD erinnert, wurde mir der Werdegang des Herrn STEIL umso einleuchtender:

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Kai Diekmann und Daniel Steil – Das BILD „Content“ Duo

Daniel Steil ist seit dem 1. Juli 2011 Chefredakteur von Focus Online. Zuvor war er für die Axel Springer AG tätig. Nach zwei Jahren als Unterhaltungschef der „Bild“ nahm Steil Sonderaufgaben für die „Bild“-Chefredaktion wahr.

Na dann ist ja alles klar. Allerdings wurde auch hier schon gleich klar, dass Herr Daniel Steil es nicht nur mit sauberer Recherche, Journalismus und Seriosität so ernst nimmt, sondern dass er getreu dem BLÖD Motto, ein gefährlicher HETZER und LÜGNER ist. Versteckter MORDAUFRUF, wie MEDIALE HINRICHTUNG sind das erklärte Ziel des „Content“ Verbrechers!

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Mediale Hetzjagd und Rufmord Duo; Kai Diekmann und Daniel Steil

Auf alle Fälle ist dem Axel SPRINGER Konzern ein Meisterstück der MeinungsBILDung gelungen, was sicherlich seines Gleichen sucht. Die „ehemaligen“ Content-Verantwortlichen befinden sich jetzt in einflussreichen Positionen beim Spiegel, Focus und anderen Medienhäusern. Somit muss sich die BLÖD nicht mehr Sorgen um schwindende Leserzahlen machen, da das GIFT des SPRINGER Konzerns nun in der gesamten Medienlandschaft versprüht wird. Sozusagen ein Gesamtkunstwerk aus LÜGEN und VerBILDung!

Herr Steil, vielleicht brauchen auch Sie bald ein schnelles Pferd, um der Wahrheit zu entkommen, es sei denn, Sie und Ihre Schreiberlinge finden noch den Weg zum Telefon oder vor Ort ins Pfarramt, um sich bei Herrn Michael Schlosser zu entschuldigen…

 

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Veröffentlicht in Gedanken des Tages
One comment on “Aus dem LOKUS zum FOCUS
  1. Ich fürchte solche Wahrheitstöter wie Herr Steil befinden deinen Artikel noch als Auszeichnung, denn es bringt zusätzliche Aufmerksamkeit. Erst wenn sich Massen darüber entrüsten würden, wäre das ein Fallbeil für ihn, doch davon gehe ich nicht aus. Die meisten Leser nehmen diese politische Beeinflussung wahrscheinlich als Wahrheit hin und ziehen jetzt allgemein über Pfarrer und Kirche her. Vielleicht sollte sich der Pfarrer gerichtlich wehren und das erstrittene Geld wieder Spenden.

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