Erfolgreich und genussvoll in Inca


Inca ist die drittgrößte Stadt auf Mallorca und liegt logistisch zentral auf der Insel.

Neben einer guten Nord-Süd Verbindung durch die Autobahn ist die Stadt sehr bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Egal ob aus dem Südwesten über Palma de Mallorca oder aus dem Nordosten von Manacor mit Bus und Zug in hoher Taktfolge.

Bus Station Inca

Vom Erscheinungsbild kommt einem Inca als Kleine Version von Palma de Mallorca entgegen. Was auffällt ist der extrem hohe Anteil an arabischer und afrikanischer Bevölkerung.  In großen Abschnitten sah ich mich hier eher in einer nordafrikanischen Stadt, als in Spanien. Während das im Zentrum des Ortes für ein gewisses orientalisches Flair sorgt, ist es in den anschließenden „arabischen“ Wohnvierteln doch etwas komisch. Neben unzähligen Telefonshops und Halal-Fleischereien, wird man auf ziemlich unangenehme Art als Fremdkörper aufgefasst und begutachtet. Aber bleiben wir im Stadtzentrum.

Arabischer CyberShop Inca


Arabisches Viertel in Inca


Mallorquiner auf der „Flucht“


Verzweiflung Pur vor der nordafrikanischen Perspektive

Zum Start des heutigen Tages, habe ich ein Café aufgesucht, welches ich schon zweimal besuchte. Das Café SART mitten im Zentrum, neben der Correos (Post) bietet im Aussenbereich einen sehr gemütlichen Part an Sitzgelegenheiten, die zum Verweilen einladen.


Heute bekam dieses Café seine dritte Chance bei mir und dies nur aufgrund der guten Lage und äußeren Gemütlichkeit.  Beim ersten Besuch vor Wochen glänzte es durch praktisch nicht vorhandenes Servicepersonal. Vor wenigen Tagen dann bekam ich ein Sandwich, dass vor Butter nur so triefte und völlig anders belegt war, als bestellt. Leider war nicht nur das Geschmackserlebnis des Essens mäßig, sondern auch die Qualität des Kaffees war nicht von Wiederholungsbedarf getragen. Dennoch, jeder kann mal einen schlechten Tag haben, also heute auf ein Neues. Leider steigerte sich die Enttäuschung dann doch. Wiederum mäßiger Kaffeegeschmack, weil es sich beim bestellten „Americano“ wohl eher um einen vierfachen Espresso handelte, der an Bitterkeit kaum noch zu überbieten war. Das Angebot vom freien WIFI war auch nicht nutzbar, da ich es in sage und schreibe 8 Minuten damit geschafft habe, 2 Textmails zu empfangen und gerade mal die Google Startseite öffnen konnte. Entspannte Internettätigkeit ist damit nicht möglich. Das anschließende kleine Testbier offenbarte amerikanisches Budweiser mit ebenso nicht überzeugender Qualität. Abschließend ist der Besuch von den hauseigenen Toiletten zum Ekelfaktor mutiert. Fotos dieses Erlebnisses erspare ich mir hier, aber der Zustand am Vormittag eines Lokales, lässt tief blicken. Ab jetzt könnte es nur noch besser werden und ja, so war es auch.


So entdeckte ich heute in den Gassen von Inca zwei interessante Geschäfte. Als Erstes stolperte ich in einer kleinen Seitenstraße über einen winzigen Kräuterladen, der zumindest für mich eine bisher erfolglose Suche beendete. Nachdem es seit geraumer Zeit aus NWO politischen Gründen auch im MÜLLER Markt keine FluoridFREIE Zahnpasta mehr gibt, wurde ich hier nach monatelanger Alternativen Suche endlich fündig und glücklich.

Gleich um die Ecke die nächste Überraschung. Ein Bierladen, der ausschließlich Handwerksgebräu anbietet. Zum Mittag noch zu früh für eine Probe, aber definitiv einen Besuch zu fortgeschrittener Stunde wert.

Nachdem mit OrGano Kaffee und Lavylite Auricum das Networker BitCoin Konto in zwei Stunden Berufung wieder gut gefüllt war, konnte der Appetit wieder seinen freien Lauf haben. Zwei Kandidaten standen auf dem Wunschzettel. Leider war der Erste komplett belegt und der Zweite hatte ausgerechnet heute Ruhetag. Also war geruhsames Schlendern und Finden angesagt. Dann erschien vor den Augen eine fast unscheinbare Tür mit einem wohlbekannten Namen aus dem Weinanbaugebiet Binissalem.


Der Wein war schon immer gut, also warum nicht einkehren und weitere kulinarische Eindrücke sammeln.


Viel braucht es nicht, um den Wohlfühlcharakter herzustellen. Ein unscheinbarer Hinterhof kann schnell zu einer Oase der Entspannung werden. Das Wichtigste, wenn man bei einem Winzer einkehrt, ist natürlich der Wein. In diesem Falle ohne Frage natürlich der Hauswein. Zünftig serviert im mallorquinischen Tonkrug.


Selbstredend dürfen die üblichen Zutaten wie mallorquinische Oliven, Brot und Allioli nicht fehlen. So füllt sich langsam der Tisch angenehm gemütlich.


Um inseltreu zu bleiben beginne ich mit der Spezialität „Sopa Mallorquin“ die nicht nur eine Augenweide ist, sondern den Gaumen mit Frische und Geschmack hoch erfreut.

Nach Betrachtung der sehr gut ausgestatteten Speisekarte, viel meine Wahl heute völlig untypisch für die Insel und mich auf ein Cordon Bleu. Nach 16 Jahren Spanien habe ich noch nie ein ordentliches Cordon Bleu hier bekommen und ich weiß nicht warum, heute sagte mir mein Bauchgefühl, dass ich genau dies nehmen sollte. Alles andere als Vernunft und Erfahrung veranlasst hätten. Aber wie immer im Leben, wenn man auf seine innere Stimme und Bauchgefühl hört, ist es genau richtig.


Besser hätte ich es in keinem deutschen Restaurant bekommen können. Saftig, frisch und lecker gefüllt. Ehrlich, ich habe es nur wegen dem guten Geschmack geschafft. Das allerdings veranlasste einen ausgiebigen Verdauungsspaziergang durch Inca. In jedem Fall ein lohnenswerter Weg.

Mallorquinische Marktstände


Abenteuerliche Gassen in Inca


Siesta

Nach einem erfolgreichen Network Tag in Inca, mache ich jetzt auch Siesta und freue mich über jeden, der sich diesen Lebensstil mit mir zusammen gemeinsam schaffen möchte.

In diesem Sinne, bis bald, Euer consiliarius.

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One comment on “Erfolgreich und genussvoll in Inca
  1. Bitte beim nächsten Mal das Cordon Bleu bitte anschneiden – danke und sabber 😉

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