Der HirnTod des Markus Miller


Der selbsternannte GeoPolitik „Experte“ aus dem XING Netzwerk übertrifft sich in der Selbstdarstellung mit neuen Superlativen.

Bildschirmfoto 2016-07-16 um 15.05.22

In seinem neuesten Newsletter/Blogbeitrag feiert er sich als DIE Nr. 1 bei XING und versteigt sich sogar zu der mutigen Aussage, dass er nun mit dem Besitzer von XING, der BURDA Gruppe einen „Partner“ gefunden hat.

Bildschirmfoto 2016-07-16 um 15.04.21

80.000 Kontakte und Follower! Wow! Nun denn, als Banker und Geldexperte sollte Ihnen, Herr Miller, sicher das kleine EinmalEins des Adam Riese bekannt sein. Nehmen wir mal Ihre XING Ambassador Gruppe, mit der Sie DIE Nr.1 bei XING sind:

Bildschirmfoto 2016-07-16 um 15.03.54

Was finden wir da? Irgendwo um die 19.300 Mitglieder. Nehmen wir noch die knapp 4.400 Mitglieder Ihrer speziellen Mallorca Gruppe hinzu, sind wir bei 23.700 interessierten Menschen auf XING. Da fehlen mir rechnerisch immer noch 56.300 aus Ihrer Rechnung! Nehmen wir mal positiv an, dass diese Anzahl sich in der verdeckten Zahl der virtuellen „Kontakte“ verstecken, ergibt sich bei mir die Frage, warum diese enorme Masse an Kontakten dann nicht in Ihren TOP XING Gruppen dabei ist?!

Immerhin sind damit 70% der offerierten Kontakte nicht an den „Experten“ Informationen interessiert oder schlichtweg nicht vorhanden! Das würde nicht weiter verwundern. Markus Miller rühmt sich der angeblichen 2.500 Expertennetzwerk Kontakte, kann aber lediglich auf frei zugängliche Affiliate Programme zurückgreifen. Mediale Augenwischerei.

Der Mann, der im Jahr 2006 einen Libertären nicht von einem Liberalen unterschieden konnte und noch bis zur Lehman Pleite 2008 eifriger Vermarkter von Zertifikaten war sowie im Februar 2015 zusammen mit einem Anwalt aus seinem „Experten“ Netzwerk die Pleite der SAXO Bank vorhersagte, welche heute noch existiert, überrascht immer wieder von Neuem mit geistigen Tiefschlägen. Die Initiierung einer „Piratenbank“ verschwand ebenso schnell aus dem Netz, wie seine Anlageempfehlungen für Bankzertifikate.

Newsletter vom 12.03.2010

Zum Glück kann er seine versendeten Newsletter (wie dem obigen vom 12. März 2010)  nicht löschen und da finden sich allerlei Stilblüten für kommende Diskussionen. Fachkompetenz sieht jedenfalls anders aus.

Komatös muss er seinem Ego in die Tiefen des bevorstehenden Hirntodes folgen. Offensichtlich laufen die Finanzgeschäfte des „geopolitical.biz“ so schlecht, dass er mit dieser Aktion um mediale Aufmerksamkeit hecheln muss.

Bildschirmfoto 2016-07-16 um 15.04.54

Als Kapitalmarkt-„Experte“ und Geldanlageprofi versteigt er sich zur Eröffnung einer öffentlichen Petition gegen den Chef der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi. Seine Forderung; die Anhebung der Zinsen! Jeder echte Kapitalmarkt-Experte schüttelt peinlich berührt den Kopf, wenn er so etwas  zu sehen bekommt. Seit wann werden Zinsen per Petition/Volksentscheid oder Wunschrenditen-Animositäten des deutschen Sparer-Michels ermittelt oder gar festgelegt?!

Lieber Herr Miller, ist Ihnen die Sonne Mallorcas so auf die Brezel gedröhnt, dass Sie jedes Basiswissen vom Kapitalmarkt ad absurdum führen?! Mit seriöser Anlageberatung oder strategischer GeoPolitik hat das Alles nichts mehr zu tun, aber das hatte es ja bei Ihnen noch nie. Verfolgt man aufmerksam Ihre öffentlichen Empfehlungen und geistigen Absonderungen in dem „Experten“ Forum bei XING wie auf Ihrem Blog, muss man unweigerlich feststellen, dass diese offensichtlich im Nichts oder Verlust für die Menschen endeten, welche Ihren Vorschlägen folgten.

Fachkompetenz zeichnet sich eben nicht durch die quantitative Menge von Followern im Social Media Universum aus, sondern durch verlässliche und nachvollziehbare Aussagen.

Advertisements
Tagged with: , , , , , , , , , , , , , , , , , ,
Veröffentlicht in Gedanken des Tages, Menschen, Unternehmen, Vermögensberatung
7 comments on “Der HirnTod des Markus Miller
  1. wellenbrecher1963 sagt:

    Knall hart, aber wahr…

    Gefällt mir

  2. […] verstieg sich der selbsternannte Kapitalmarktexperte Markus Miller am 10. Februar 2015 zu genau diesen Aussagen. Fast zwei Jahre sind seitdem vergangen und irgendwie […]

    Gefällt mir

  3. […] dass es zum HERZINFARKT kommen wird, allerdings nicht bei den Notenbanken, denen Sie gerne mal mittels eigener Petition den Zinsweg vorschreiben wollen, sondern mit SICHERHEIT bei Ihren Lesern und Kunden, die in naher Zukunft den Verlust ihrer […]

    Gefällt mir

  4. Dirk sagt:

    Vielen Dank für Ihren Artikel und den Perspektivwechsel für mich. In diesem Zusammenhang ist sein Buch „Die Welt dem Geldinfarkt“ auch eine sehr „interessante“ Lektüre…

    Gefällt 1 Person

  5. Consiliarius sagt:

    Zu seinem neuen Buch kommt noch ein Extra Artikel in den nächsten Tagen.

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: