Der gestürzte Held


Lügen haben bekanntlich kurze Beine. Im vorliegenden Fall vielleicht auch schöne, dennoch platzte heute die Legendenbildung vom heldenhaften Retter Michael Schumacher!

Staatsanwalt widerspricht der Schumacher Mangerin

So sind die wichtigsten Erkenntnisse der Staatsanwaltschaft; dass Michael Schumacher bei seinem schweren Skiunfall etwa drei bis sechs Meter außerhalb der markierten Pisten unterwegs war und dort über einen Stein stürzte. Der Felsen, gegen den Schumacher mit dem Kopf geprallt war, hat sich gut acht Meter weit entfernt von dem markierten Abschnitt befunden. Woher wir das wissen?

Seine Helmkamera nahm die Zeit zwei Minuten vor dem Unfall und das Unglück im Detail auf. Die Bilder sind sehr gut und verwertbar, zudem verfügt der Film über eine Tonspur. „Wir wissen genau, welchen Weg Schumacher gefahren ist“, sagte Staatsanwalt Quincy: „Wir werden mit der größtmöglichen Präzision sagen können, wie der Unfall zustande kam.“ Insofern wird es wenig Interpretationsspielraum für Legenden geben.

Doch nun zu der versuchten Legendenbildung. Sabine Kehm, Schumachers Managerin, hatte über den Unfallhergang gesagt, dass Schumacher kurz vor dem Unfall einem gestürzten Freund aufgeholfen habe. Das war sicher rührselig und genau das, was die Fans hören wollten, damit sie ihrem Idol huldigen konnten. Der selbstlose Held und Retter Schumacher ist nur deshalb gestürzt, weil er helfen wollte. Erst ein war es laut Medien ein Freund, später dann sogar ein KIND eines Freundes. So lassen sich Herzen gewinnen und eine gute Story verkaufen.

Ja VERKAUFEN. Eine STORY, KLICKS, SCHLAGZEILEN und noch mehr MERCHANDISING. Vielleicht aber auch nur eine Manager Empfehlung für Frau Kehm, sich als eloquente Märchenerzählerin zu präsentieren. Doch nun holt sie die Wahrheit „brutalstmöglich“ wieder ein.

Laut Staatsanwaltschaft ist auf dem Film der Helmkamera keine Szene zu sehen, die diese Darstellung stützt. Staatsanwalt Quincy sagte hierzu: „Wir sehen keine anderen Personen und keinen anderen Unfall im Gesichtsfeld von Michael Schumacher. Es ist nicht zu erkennen, wie Schumacher einem gestürzten Freund hilft.“

Nun werden die ersten Fans von „Schumi“ mir wieder an den Kopf werfen, das es ja noch ein zweites Video gibt. Das eines „Augenzeugen“. Immerhin hatte der SCHMIERGEL, das BILDungsblatt der Intellektuellen im Land, damit SCHLAGZEILEN GEMACHT. Doch was ist nun mit dem zweiten Video?

Der „Spiegel“ hatte berichtet, ein 35-jähriger Tourist habe Schumachers Unfall zufällig gefilmt. Dieses Material wolle er der Staatsanwaltschaft zur Verfügung stellen. Doch der Staatsanwalt wundert sich über solche Meldungen. Der angebliche Augenzeuge hat sich bis heute nicht bei den Ermittlern gemeldet. Ich bezweifle, dass dieser Film überhaupt existiert.

Und wie nicht anders zu erwarten, wird nun weiter fieberhaft, nach DEUTSCHER ART, ein Schuldiger gesucht. Die Piste, die Skier, das Land oder halt irgendwas. Es kann doch nicht sein, dass Michael Schuhmacher einen Fehler gemacht hat und in seinem Selbstverständnis einfach zuviel gewagt hat.

Doch die Ermittler sind gründlich und werden ein ganz klares Bild zeichnen. Schumacher war auf Leihskiern unterwegs, die von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt wurden. Die Ermittler können bereits jetzt ausschließen, dass die Sportgeräte fehlerhaft und somit eine mögliche Ursache für den Sturz waren. „Nach unseren Erkenntnissen sind die Skier nicht der Grund für den Unfall. Spuren bestätigen, dass die Skier über einen Felsen gerutscht sind“, sagte Ermittler Stephane Bozon. Die Ausrüstung sei vor dem Unfall in einem sehr guten Zustand gewesen.

Laut Staatsanwaltschaft waren auch alle Markierungen vor der Unfallstelle ordnungsgemäß angebracht gewesen. „Alle Normen zur Sicherung der Piste wurden eingehalten. Was eine Piste ist, ist klar definiert“, sagte Staatsanwalt Quincy. Der Bereich, in dem Schumacher stürzte, war nicht als Piste ausgewiesen. „Als Schumacher die Piste verlassen hat, waren die Markierungen deutlich zu erkennen. Er müsste gemerkt haben, dass er außerhalb der Piste war“, sagte Bozon. Und das bedeutet grundsätzlich, dass man sich auf Gefahren einlässt!

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Nun denn liebe Schumi Fans; ich bin mir bewusst, dass ihr jetzt wieder gegen mich wettert, mich entfolgt, die Freundschaft kündigt, aber wisst IHR was, es ist mir egal. Nicht egal, ist mir meine freie Meinung zum Ganzen und da kann ich mich nur wiederholen…

Schumacher ist nur ein Mensch, der sich um Eure Gefühlsduselei einen Scheixxx kümmert…

Ich wünsche ihm als Mensch natürlich eine schnelle Beendigung dieses Zustandes und alles Gute, aber Mitleid kann ich nicht mit ihm haben und schon garnicht #SchumiKämpfe Likes verteilen…

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Veröffentlicht in Menschen

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